Arbeitgeber des Tages: Raisin
Raisin verbindet Sparer mit Banken und Anlageprodukten. 29 offene Stellen in Berlin und Frankfurt. Jetzt Jobs bei Raisin entdecken.

Raisin wurde 2012 in Berlin gegründet und hat sich von der deutschen Sparplattform WeltSparen zu einem international tätigen Fintech für Spar-, Anlage- und Vorsorgeprodukte entwickelt. Heute verbindet das Unternehmen mehr als eine Million Kunden mit mehreren hundert Partnerbanken und Finanzprodukten in Europa und den USA. Wer sich für Jobs bei Raisin interessiert, findet die aktuellen Stellen auf dem Startup Insider Jobboard.
Was macht Raisin?
Raisin betreibt eine digitale Plattform, über die Privatkunden Spar- und Anlageprodukte verschiedener Banken über eine zentrale Schnittstelle nutzen können. In Deutschland wurde das Unternehmen vor allem durch WeltSparen bekannt: Statt für jedes Tages- oder Festgeldangebot ein separates Verhältnis zu einer Bank aufzubauen, können Kunden über die Plattform Angebote unterschiedlicher Institute vergleichen und verwalten.
Das Geschäftsmodell hat dabei zwei Seiten. Für Sparer schafft Raisin Zugang zu Finanzprodukten verschiedener Banken und Märkte. Banken wiederum können über die Infrastruktur des Fintechs zusätzliche Einlagen gewinnen und damit ihre Refinanzierung verbreitern. Damit bewegt sich Raisin an der Schnittstelle von Fintech, Banking-as-a-Service, Open Banking sowie Sparen und Investieren.
Inzwischen ist das Unternehmen nach eigenen Angaben in zehn Ländern aktiv und arbeitet mit mehr als 300 Banken zusammen. Über die Plattform wurden bislang mehr als 80 Mrd. Euro in Sparprodukten vermittelt. Neben klassischen Einlagenprodukten gehören inzwischen auch Investment- und Altersvorsorgeangebote zum Geschäft.
Gründungsgeschichte & Team
Gegründet wurde Raisin 2012 von Dr. Tamaz Georgadze, Dr. Frank Freund und Michael Stephan. Die drei Gründer kamen aus der Unternehmensberatung McKinsey und beschäftigten sich mit der Frage, wie sich der stark fragmentierte europäische Einlagenmarkt digital zugänglicher machen lässt. Die ersten Arbeiten am Unternehmen fanden unter vergleichsweise einfachen Bedingungen im Keller von Stephans Großmutter in München statt, bevor Berlin zum Hauptsitz wurde.
2013 ging die Plattform WeltSparen an den Markt. In den Folgejahren wuchs Raisin durch neue Märkte, zusätzliche Bankpartnerschaften und Übernahmen. 2019 übernahm das Unternehmen die MHB-Bank AG, die später in Raisin Bank umbenannt wurde, und sicherte sich damit eine eigene Vollbanklizenz. Im selben Jahr kam der Altersvorsorgeanbieter fairr.de hinzu.
Ein besonders wichtiger Schritt folgte 2021 mit der Fusion von Raisin und dem Hamburger Fintech Deposit Solutions, zu dessen Marken unter anderem Zinspilot und Savedo gehörten. 2025 wurde das Unternehmen in die europäische Rechtsform einer SE umgewandelt und führte mehrere zuvor eigenständige Produktmarken stärker unter der Dachmarke Raisin zusammen.
Finanzierung & Investoren
Raisin gehört zu den umfangreicher finanzierten deutschen Fintechs seiner Generation. Laut Crunchbase hat das Unternehmen über elf Finanzierungsrunden insgesamt rund 304,9 Mio. US-Dollar eingeworben.
Zu den frühen Kapitalgebern gehörten unter anderem Index Ventures, b2venture und Avala Capital. Später kamen Investoren wie Thrive Capital, Ribbit Capital, PayPal, Goldman Sachs und Hedosophia hinzu. Die Series C aus dem Jahr 2017 brachte rund 30 Mio. Euro ein und wurde von Thrive Capital angeführt.
2019 folgte eine große Series-D-Runde über 114 Mio. US-Dollar. Im März 2023 schloss Raisin seine Series E über 60 Mio. Euro ab. Angeführt wurde die Runde von M&G Investments; auch Goldman Sachs und Hedosophia waren beteiligt. Crunchbase weist für diese Runde eine Post-Money-Bewertung von rund einer Milliarde Euro aus – damit bewegt sich Raisin im Unicorn-Bereich.
Standorte & Team
Der Hauptsitz von Raisin befindet sich in Berlin. Im Startup Insider Jobboard werden derzeit vor allem Positionen in Berlin sowie einzelne Rollen in Frankfurt am Main ausgeschrieben. Durch das internationale Geschäft ist Raisin zugleich über Deutschland hinaus in mehreren europäischen Märkten sowie in den USA aktiv.
Für 2024 werden rund 711 Mitarbeitende genannt; aktuelle Datenbanken ordnen das Unternehmen in die Größenklasse von 501 bis 1.000 Beschäftigten ein. Damit ist Raisin heute deutlich größer als ein klassisches Frühphasen-Startup und organisatorisch eher als international tätiges Fintech-Scaleup einzuordnen.
Warum Raisin als Arbeitgeber?
Für Bewerber ist Raisin insbesondere deshalb interessant, weil das Unternehmen Technologie, Finanzprodukte und regulierten Bankbetrieb miteinander verbindet. Die offenen Rollen zeigen, dass dabei nicht nur klassische Softwareentwicklung gefragt ist: Das Unternehmen sucht unter anderem Fachkräfte für Engineering, Produktmanagement, Compliance, Anti-Financial-Crime, Zahlungsverkehr, Marketing, Design und People Operations.
Technisch reichen die ausgeschriebenen Aufgaben von React.js und REST-APIs über Java und Spring Boot bis zu .NET-basierten Systemen. Gleichzeitig spielen regulatorische Themen wie KYC, AML, BaFin-Compliance und das Wertpapierhandelsrecht eine zentrale Rolle. Kandidaten können damit an Produkten arbeiten, bei denen technologische Entwicklung unmittelbar mit Anforderungen aus Banking und Finanzmarktregulierung verbunden ist.
Hinzu kommt die internationale Dimension. Raisin arbeitet mit mehreren hundert Banken und bedient Kunden in verschiedenen Märkten. Für Beschäftigte in Produkt, Operations, Payments oder Engineering bedeutet das, Prozesse und Systeme nicht ausschließlich für einen einzelnen nationalen Markt zu entwickeln.
Die Mission „Savings without barriers“ beschreibt den Kern des Unternehmens vergleichsweise konkret: Spar-, Investment- und Vorsorgeprodukte sollen über Länder- und Bankgrenzen hinweg einfacher zugänglich werden. Wer an digitalen Finanzprodukten arbeiten möchte, findet bei Raisin damit ein Umfeld zwischen Fintech-Plattform, regulierter Bankinfrastruktur und internationalem Marktplatz.
Offene Stellen bei Raisin
29 Positionen sind aktuell auf Startup Insider ausgeschrieben. Darunter finden sich unter anderem:
CRM Manager – Investment & Pension Products (m/f/d), Berlin
Money Laundering Reporting Officer (f/m/d), Frankfurt am Main
Engineering Lead – Customer Accounting Team (m/f/d), Berlin
Senior Software Engineer – US Payments and Partner Operations (m/f/d), Berlin
(Junior) Product Manager – Growth Platform, Berlin
Senior Product Designer (m/f/d), Berlin
Die vollständige Stellenübersicht findest du hier: https://jobs.startup-insider.com/companies/raisin
Fazit
Raisin hat sich seit 2012 von einer Plattform für europäische Sparprodukte zu einem international aufgestellten Fintech mit eigener Bankinfrastruktur, mehr als einer Million Kunden und mehreren hundert Partnerbanken entwickelt. Für Kandidaten ist besonders die Kombination aus Softwareentwicklung, Finanzprodukten, Regulierung und internationalem Plattformgeschäft relevant.
Wer einen Job im Fintech-, Banking- oder Sparen-und-Investieren-Bereich sucht, sollte Raisin auf dem Radar haben. Alle aktuell ausgeschriebenen Positionen gibt es auf der Raisin-Unternehmensseite im Startup Insider Jobboard.





