Arbeitgeber des Tages: Moss
Moss entwickelt Software für Ausgabenmanagement und Firmenkarten. 16 offene Stellen in Berlin, München & remote. Jetzt bewerben.

Moss gehört zu den sichtbarsten Berliner Fintech-Unternehmen der vergangenen Jahre. Das 2019 gegründete Unternehmen entwickelt eine Plattform für Ausgabenmanagement, mit der Finance-Teams Unternehmensausgaben zentral steuern, automatisieren und in Echtzeit nachvollziehen können. Vom Firmenkartenprogramm bis zur Rechnungsverarbeitung verfolgt Moss das Ziel, Finanzprozesse für Unternehmen effizienter zu organisieren. Alle offenen Stellen finden Interessierte auf jobs.startup-insider.com/companies/moss.
Was macht Moss?
Moss entwickelt Software für digitales Ausgabenmanagement und positioniert sich im Markt zwischen Firmenkartenanbieter, Finanzplattform und CFO-Software. Unternehmen können über die Plattform physische und virtuelle Firmenkarten verwalten, Budgets definieren, Freigabeprozesse abbilden sowie Rechnungen und Erstattungen zentral bearbeiten.
Im Zentrum steht die Idee, Finanzprozesse nicht über einzelne Tools oder Tabellen zu organisieren, sondern in einem integrierten System zusammenzuführen. Eingehende Rechnungen werden automatisiert verarbeitet, Ausgaben mit Genehmigungsregeln versehen und Buchhaltungsdaten mit bestehenden ERP- oder Accounting-Lösungen synchronisiert.
Technisch setzt Moss auf KI-gestützte Dokumentenverarbeitung, Datenextraktion sowie Workflow-Automatisierung. Ergänzt wird die Plattform durch mehr als 40 Integrationen mit gängigen Finanz- und Buchhaltungssystemen. Nach Unternehmensangaben nutzen inzwischen mehr als 7.000 Unternehmen die Plattform; jährlich werden darüber Transaktionen in Höhe von rund 7 Milliarden Euro abgewickelt.
Damit bewegt sich Moss in einem Markt, der in Europa zunehmend von Spend-Management-Lösungen geprägt wird – also Software, die Finanzteams mehr Transparenz und Kontrolle über Unternehmensausgaben ermöglichen soll.
Gründungsgeschichte & Team
Gegründet wurde Moss 2019 in Berlin von Ante Spittler, Anton Rummel, Ferdinand Meyer und Stephan Haslebacher. Die Gründer hatten bereits vor Moss unternehmerische Erfahrung gesammelt und sahen aus eigener Praxis ein Problem: Für europäische Unternehmen gab es aus ihrer Sicht keine moderne Firmenkarten- und Ausgabenlösung, die ausreichend flexibel und transparent arbeitete.
Die Unternehmensgeschichte begann zunächst unter dem Namen Nufin. Danach trat das Unternehmen als Vanta am Markt auf, bevor es nach einem öffentlich bekannten Markenrechtskonflikt mit dem Anbieter Vantik zur heutigen Marke Moss wurde. Parallel zur Umbenennung entwickelte sich das Produkt deutlich weiter – weg von einer reinen Firmenkartenlösung hin zu einer umfassenden Spend-Management-Plattform.
Dieser Ausbau des Produktumfangs gehört bis heute zu den prägenden Entwicklungsschritten des Unternehmens.
Finanzierung & Investoren
Auch auf Investorenseite zählt Moss zu den am stärksten finanzierten deutschen Fintechs seiner Generation. Bereits in der Frühphase erhielt das Unternehmen Unterstützung von Venture-Capital-Investoren und Business Angels, deren vollständige Beteiligungen öffentlich nicht vollständig dokumentiert wurden.
Im Januar 2021 folgte eine Serie-A-Finanzierung über 21 Millionen Euro unter Führung von Valar Ventures, ergänzt durch Cherry Ventures und Global Founders Capital. Im weiteren Verlauf wurde die Runde erweitert und öffentlich mit insgesamt 25 Millionen Euro eingeordnet.
2022 schloss Moss eine Serie-B-Runde über 75 Millionen Euro unter Führung von Tiger Global ab. In Berichten wurde die Bewertung damals mit mehr als 500 Millionen Euro angegeben. 2023 ergänzte das Unternehmen seine Finanzierung zusätzlich um eine Debt-Financing-Struktur über 50 Millionen Euro mit HSBC Innovation Banking. Weitere Finanzierungsaktivitäten wurden 2024 öffentlich bekannt.
Insgesamt summieren sich die veröffentlichten Kapitalaufnahmen auf rund 180 Millionen Euro beziehungsweise mehr als 200 Millionen US-Dollar – ein Signal dafür, wie stark Investoren auf den Markt für Finanzautomatisierung und Spend Management setzen.
Standorte & Team
Moss hat seinen Hauptsitz in Berlin und arbeitet heute über fünf europäische Standorte hinweg. Nach Unternehmensangaben beschäftigt das Unternehmen mehr als 280 Mitarbeitende.
Die verteilte Organisation ist Teil des Arbeitsmodells: Neben klassischen Bürostandorten existieren verschiedene Hybrid- und Remote-Modelle innerhalb Europas. Auch die aktuellen Stellenausschreibungen zeigen diese Struktur – Positionen werden sowohl in Berlin und München als auch vollständig remote ausgeschrieben.
Die Kombination aus Fintech, Softwareentwicklung und international verteilter Zusammenarbeit prägt den Arbeitsalltag vieler Teams.
Warum Moss als Arbeitgeber?
Wer sich für Moss als Arbeitgeber interessiert, landet in einem Umfeld, das Produktentwicklung, Finanzprozesse und Automatisierung miteinander verbindet. Das Unternehmen arbeitet an Themen wie KI-gestützter Dokumentenverarbeitung, Integrationsplattformen, Echtzeit-Kontrollen und Workflow-Engineering – also an Bereichen, die für moderne Finanzorganisationen zunehmend relevant werden.
Die offenen Rollen zeigen zudem, dass Moss nicht ausschließlich Technologieprofile sucht. Neben Engineering und Produkt werden aktuell auch Positionen in Customer Success, Operations, Vertrieb, Security und Business Development aufgebaut.
Auffällig ist außerdem die Breite der Anforderungen: Von Platform Engineering mit Kubernetes und Google Kubernetes Engine bis zu Rollen im Bereich AI Operations oder Finance Operations reicht das Spektrum. Für Bewerberinnen und Bewerber bedeutet das unterschiedliche Einstiegspunkte – vom Berufseinstieg bis zu Senior-Positionen.
Das Unternehmen befindet sich dabei nicht mehr in der frühen Experimentierphase eines Startups, sondern in einer Wachstumsphase mit etabliertem Produkt und internationalem Ausbau.
Offene Stellen bei Moss
16 Positionen sind aktuell auf Startup Insider ausgeschrieben. Darunter:
Customer Success Manager (f/m/d) – Berlin / Remote
Account Manager (f/m/d) – Berlin oder München
Senior Product Analyst (f/m/d) – Berlin
Senior Platform Engineer (Integrations) (f/m/d) – Remote
AI Operations Specialist – Berlin
(Senior) Account Executive, DACH (f/m/d) – Berlin oder München
Die vollständige Stellenübersicht findest du hier:
jobs.startup-insider.com/companies/moss
Fazit
Moss hat sich in wenigen Jahren von einer Firmenkartenlösung zu einer umfassenden Spend-Management-Plattform entwickelt und zählt heute zu den sichtbareren Fintech-Unternehmen aus Berlin. Die Kombination aus Finanzautomatisierung, KI-gestützten Prozessen und internationalem Wachstum macht das Unternehmen besonders für Kandidatinnen und Kandidaten interessant, die an der Schnittstelle von Software und Finance arbeiten möchten.
Wer einen Job im Fintech-, Buchhaltungs- oder Zahlungsverkehrsbereich sucht, sollte Moss auf dem Radar haben. Alle aktuellen Stellen gibt es unter jobs.startup-insider.com/companies/moss.





