Arbeitgeber des Tages: Flink
Flink liefert Lebensmittel per E-Bike in 10 bis 35 Minuten. 38 offene Stellen in Berlin, Köln, Chemnitz & weiteren Städten. Jetzt bewerben.

Flink ist ein 2020 in Berlin gegründetes Quick-Commerce-Unternehmen, das Lebensmittel und Produkte des täglichen Bedarfs aus hyper-lokalen Dark Stores direkt an Kundinnen und Kunden liefert. Das Unternehmen ist in Deutschland und den Niederlanden aktiv, bedient mehr als 90 Städte und zählt zu den prägenden Anbietern im europäischen Markt für schnelle Lebensmittellieferung. Aktuelle Jobs bei Flink gibt es auf Startup Insider unter https://jobs.startup-insider.com/companies/flink.
Was macht Flink?
Flink betreibt eine digitale Plattform für Lebensmittellieferungen, bei der Bestellungen über die App aufgegeben und anschließend aus nahegelegenen Fulfillment-Hubs ausgeliefert werden. Das Unternehmen setzt dabei auf ein Netzwerk strategisch platzierter Dark Stores in dicht besiedelten Stadtgebieten, um Lebensmittel, frische Produkte, Haushaltswaren und bekannte Markenartikel innerhalb von 10 bis 35 Minuten verfügbar zu machen. Das Sortiment umfasst mehr als 2.400 Produkte und wird je nach Standort um lokale Artikel ergänzt.
Im Kern verbindet Flink E-Commerce, urbane Logistik und operative Warenverfügbarkeit. Die Lieferungen erfolgen per Elektrofahrrad, was das Modell besonders auf kurze innerstädtische Distanzen ausrichtet. Für Kundinnen und Kunden geht es um Geschwindigkeit und Verlässlichkeit im Alltag; für Flink selbst liegt die Herausforderung in Bestandsmanagement, Schichtplanung, lokaler Nachfrageprognose und einer effizienten Last-Mile-Logistik.
Gründungsgeschichte & Team
Flink wurde 2020 in Berlin gegründet. Zu den Gründern zählen Christoph Cordes, Julian Dames, Nikolas Bullwinkel, Oliver Merkel und Saad Saeed. Das Unternehmen entstand in einer Phase, in der Quick Commerce in europäischen Großstädten stark an Bedeutung gewann und mehrere Anbieter versuchten, den klassischen Lebensmitteleinkauf in die App-Ökonomie zu übertragen.
Ein wichtiger Meilenstein war die Übernahme des französischen Wettbewerbers Cajoo im Jahr 2022. Damit erweiterte Flink seine europäische Präsenz und stärkte seine Position im Markt für schnelle Lebensmittellieferungen. Heute ist Flink nicht nur ein App-Anbieter, sondern betreibt eine komplexe operative Infrastruktur aus Warenlagern, Teams vor Ort, Lieferlogistik und technologischer Steuerung.
Finanzierung & Investoren
Flink hat laut den bereitgestellten Crunchbase-Daten insgesamt rund 1,5 Mrd. $ über neun Finanzierungsrunden eingesammelt. Die jüngste Finanzierungsrunde wurde am 3. März 2026 abgeschlossen: Dabei nahm Flink 100 Mio. $ in einer Venture-Runde auf, angeführt von Prosus Ventures. Bereits im September 2024 kamen weitere 115 Mio. $ Venture-Kapital sowie 35 Mio. $ Fremdfinanzierung hinzu.
Zu den Investoren gehören unter anderem Prosus Ventures, Btomorrow Ventures, Northzone, Bond, REWE Group, Mubadala, DoorDash, Carrefour, XAnge, Target Global, TriplePoint Capital und Cherry Ventures. Besonders relevant für den Wachstumskontext sind strategische Investoren wie DoorDash, REWE und Carrefour, da sie sowohl zum Liefer- als auch zum Lebensmitteleinzelhandelsumfeld passen. Im Dezember 2021 hatte Flink eine Series-B-Runde über 750 Mio. $ abgeschlossen, angeführt von DoorDash. Die Übernahme von Cajoo im Mai 2022 wurde in den vorliegenden Daten mit 100 Mio. € angegeben.
Standorte & Team
Der Hauptsitz von Flink befindet sich in Berlin. Operativ ist das Unternehmen in Deutschland und den Niederlanden aktiv und bedient mehr als 90 Städte. Laut den bereitgestellten Crunchbase-Daten liegt die Mitarbeiterzahl im Bereich von 5.001 bis 10.000 Beschäftigten.
Die ausgeschriebenen Rollen zeigen, dass Flink nicht nur zentrale Funktionen in Berlin besetzt, sondern stark in lokalen Betriebsstrukturen arbeitet. Offene Stellen finden sich unter anderem in Aachen, Chemnitz, Köln, Mönchengladbach, Erfurt, Dortmund, Bielefeld, Hannover, Oldenburg, Paderborn, Hamburg, Halle und Recklinghausen.
Warum Flink als Arbeitgeber?
Flink ist für Kandidatinnen und Kandidaten interessant, die an der Schnittstelle von digitalem Handel, Lebensmittellogistik und operativer Skalierung arbeiten möchten. Das Unternehmen verbindet App-basierten E-Commerce mit sehr physischer Umsetzung: Waren müssen verfügbar sein, Schichten müssen funktionieren, Hubs müssen effizient laufen und Lieferzeiten müssen im Alltag eingehalten werden. Dadurch entstehen Rollen, die deutlich näher am operativen Geschäft sind als in vielen rein digitalen Plattformunternehmen.
Besonders sichtbar ist das aktuell im Jobprofil: Viele ausgeschriebene Stellen drehen sich um Schichtleitung, Hub Management, Lagerleitung, Filialmanagement, HACCP, Bestandskontrolle und Teamführung. Wer Erfahrung im Lebensmitteleinzelhandel, in der Logistik oder im operativen Management mitbringt, findet bei Flink ein Umfeld, in dem diese Kompetenzen direkt auf ein technologiegetriebenes Geschäftsmodell treffen. Gleichzeitig gibt es auch zentrale Rollen wie Legal in Berlin, was zeigt, dass Flink neben dem lokalen Betrieb auch regulatorische, organisatorische und unternehmerische Funktionen weiter ausbaut.
Für Bewerberinnen und Bewerber ist Flink vor allem dann spannend, wenn sie die Dynamik eines Scaleups mit der Struktur eines operativen Handels- und Logistikunternehmens verbinden möchten. Die Arbeit ist nah an konkreten Prozessen: Lebensmittelsicherheit, Bestandsverwaltung, Teamplanung, lokale Nachfrage und Lieferqualität sind keine abstrakten Kennzahlen, sondern Teil des Tagesgeschäfts. Das macht Flink zu einem Arbeitgeber für Menschen, die Verantwortung in einem schnell getakteten Markt übernehmen möchten.
Offene Stellen bei Flink
38 Positionen sind aktuell auf Startup Insider ausgeschrieben.
Working Student - Legal (m/f/d), Berlin
Assistenz der Lagerleitung / Schichtleiter - Aachen (m/w/d)
Marktleiter*in im Einzelhandel - Chemnitz (m/w/d)
Shift Lead (m/w/d), Köln
Hub Managerin / Store Managerin - Chemnitz (m/w/d)
Assistenz der Lagerleitung / Schichtleiter - Hamburg (m/w/d)
Die vollständige Stellenübersicht findest du hier: https://jobs.startup-insider.com/companies/flink
Fazit
Flink bleibt eines der sichtbarsten Quick-Commerce-Unternehmen aus Berlin und steht für die Verbindung von Lebensmittellieferung, urbaner Logistik und operativer Skalierung. Für die DACH-Startup-Szene ist das Unternehmen relevant, weil es zeigt, wie anspruchsvoll digitale Geschäftsmodelle werden, sobald sie mit eigenen lokalen Betriebsstrukturen und Warenflüssen verbunden sind.
Wer einen Job im Quick-Commerce-, Logistik- oder Lebensmitteleinzelhandelsbereich sucht, sollte Flink auf dem Radar haben. Alle offenen Stellen gibt es auf Startup Insider unter https://jobs.startup-insider.com/companies/flink.





