Deutsche Glasfaser plant, baut und betreibt FTTH-Glasfasernetze (Fibre-to-the-Home) im ländlichen Deutschland. Das Unternehmen deckt dabei die gesamte Wertschöpfungskette ab – von der Netzplanung über den Tiefbau bis hin zum Netzbetrieb und der Wholesale-Vermarktung. Für Planung und Ausbau setzt Deutsche Glasfaser auf eigens entwickelte Prozesse mit dem Ziel eines schnellen und kosteneffizienten Rollouts.
Das Netz erstreckt sich auf mehr als 1.750 Gemeinden und erreicht rund 2,5 Millionen Haushalte. Etwa 1,5 Millionen Kunden haben bereits einen Vertrag abgeschlossen. Neben Privathaushalten werden auch Unternehmen und öffentliche Einrichtungen angebunden.
Die aufgebaute Infrastruktur wird im Open-Access-Modell als Wholesale-Produkt bereitgestellt: Mehrere Serviceprovider können das Netz nutzen, um ihren Endkunden Dienste anzubieten. Deutsche Glasfaser tritt damit als reiner Infrastrukturanbieter auf und überlässt das Endkundengeschäft seinen Partnern.
Hinter dem Unternehmen stehen die Investoren EQT und OMERS, die gemeinsam ein privates Investitionsvolumen von über 10 Milliarden Euro bereitstellen. Deutsche Glasfaser ist damit eines der kapitalintensivsten privat finanzierten Infrastrukturprojekte im deutschen Telekommunikationsmarkt.