metrofibre entwickelt, finanziert, baut und betreibt offene FTTH-Glasfasernetze (Fibre-to-the-Home) für Städte und größere Gemeinden in Deutschland. Das Unternehmen übernimmt dabei die gesamte Wertschöpfungskette – von der Planung über die Finanzierung und den Bau bis zum laufenden Netzbetrieb. Die Projekte werden vollständig durch private Infrastrukturinvestoren finanziert, ohne öffentliche Fördermittel. Als Beispiel wird CVC DIF als Investorenpartner genannt.
Technisch setzt metrofibre auf eine Point-to-Point-Netzarchitektur, bei der jeder Nutzer eine dedizierte Glasfaserverbindung erhält. Ergänzend kommt XGS-PON-Technologie mit NE4-Erweiterung zum Einsatz, die symmetrische Bandbreiten von bis zu 10 Gbit/s ermöglicht. Die Point-to-Point-Architektur soll laut Unternehmensangabe Netzüberlastungen auch zu Spitzenlastzeiten verhindern und eine langfristig skalierbare Infrastruktur gewährleisten.
Das Netz wird nach dem Open-Access-Prinzip betrieben: Mehrere Internetdienstanbieter können ihre Dienste über dieselbe Infrastruktur anbieten. Versorgt werden Haushalte, Unternehmen, Schulen und öffentliche Einrichtungen in städtischen Verdichtungsräumen. Die Projekte werden dabei an die jeweiligen lokalen Gegebenheiten angepasst.