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Arbeitgeber des Tages: Proxima Fusion

Proxima Fusion entwickelt Stellarator-Fusionskraftwerke. 35 offene Stellen in München & international. Jetzt bewerben.

VonStartup Insider4 Minuten Lesezeit
Arbeitgeber des Tages: Proxima Fusion

Proxima Fusion ist ein 2023 gegründetes Fusion-Startup aus München und ein Spin-out des Max-Planck-Instituts für Plasmaphysik. Das Unternehmen entwickelt Fusionskraftwerke auf Basis quasi-isodynamischer Stellaratoren und will damit langfristig Fusionsstrom ins Netz bringen. 35 offene Stellen gibt es aktuell auf Startup Insider: jobs.startup-insider.com/companies/proxima-fusion

Was macht Proxima Fusion?

Proxima Fusion arbeitet an Fusionskraftwerken, die nicht auf Tokamaks, sondern auf quasi-isodynamischen Stellaratoren basieren. Diese Reaktorarchitektur baut auf jahrzehntelanger Forschung am Max-Planck-Institut für Plasmaphysik und dem Stellarator Wendelstein 7-X auf. Technisch kombiniert Proxima Fusion hochtemperatursupraleitende Magneten, Stellarator-Optimierung, simulationsgetriebenes Engineering und Machine-Learning-gestützte Modellierung.

Mit Stellaris hat Proxima Fusion ein peer-reviewtes Kraftwerkskonzept veröffentlicht, das als kommerzielles Stellarator-Design für kontinuierlichen Betrieb beschrieben wird. Als nächster großer Schritt ist Alpha geplant, ein Demonstrationsstellarator, der Nettoenergie im Dauerbetrieb nachweisen soll. Ergänzt wird die Entwicklung durch den Stellarator Model Coil, mit dem die zugrundeliegende HTS-Magnettechnologie technisch entlastet und validiert werden soll.

Gründungsgeschichte & Team

Proxima Fusion wurde 2023 in München gegründet und gilt als erstes Spin-out des Max-Planck-Instituts für Plasmaphysik. Zum Gründerteam gehören Dr. Francesco Sciortino, Lucio Milanese, Jorrit Lion, Jonathan Schilling und Martin Kubie.

Der Ursprung des Unternehmens liegt in der Frage, wie sich jahrzehntelange europäische Fusionsforschung schneller in ein industrielles Kraftwerksprojekt übersetzen lässt. Sciortino führt Proxima Fusion als CEO, Milanese verantwortet externe und operative Themen, Lion bringt als Chief Scientist die wissenschaftliche Stellarator-Expertise ein. Wichtig ist dabei die Nähe zum IPP: Proxima Fusion nutzt nicht nur wissenschaftliche Grundlagen aus der Forschung, sondern arbeitet weiterhin eng mit dem europäischen Fusionsökosystem zusammen.

Finanzierung & Investoren

Proxima Fusion hat sich in kurzer Zeit zu einem der bestfinanzierten europäischen Fusionsunternehmen entwickelt. Im Juni 2025 schloss das Unternehmen eine Serie-A-Finanzierung über 130 Mio. € ab, co-geführt von Cherry Ventures und Balderton Capital.

An der Runde beteiligten sich unter anderem UVC Partners, DeepTech & Climate Fonds, Plural, Leitmotif, Lightspeed, Bayern Kapital, HTGF, Club degli Investitori, OMNES Capital, Elaia Partners, Visionaries Tomorrow, Wilbe und redalpine. Laut Unternehmensangaben stieg das verfügbare Kapital damit auf mehr als 185 Mio. €. Zuvor hatte Proxima Fusion bereits eine Seed-Runde über 20 Mio. € sowie öffentliche Fördermittel für KI-gestützte Fusionsforschung erhalten.

Standorte & Team

Der Hauptsitz von Proxima Fusion liegt in München. Zusätzlich tauchen in den aktuellen Stellenprofilen Standorte in der Schweiz, darunter Villigen und Böttstein im Aargau, sowie Oxford im Vereinigten Königreich auf. Das Team liegt laut bereitgestellten Unternehmensdaten bei mehr als 100 Mitarbeitenden; Crunchbase führt Proxima Fusion in der Größenklasse 51–100.

Die ausgeschriebenen Rollen zeigen, dass Proxima Fusion nicht nur Plasma- und Fusionsphysik aufbaut, sondern auch Engineering, Sicherheit, Recruiting, Einkauf, Policy, KI und Content stärkt. Das passt zur Phase des Unternehmens: Aus einem forschungsnahen Deeptech-Startup wird eine Organisation, die Hardware, Regulierung, Kommunikation und industrielle Umsetzung parallel entwickeln muss.

Warum Proxima Fusion als Arbeitgeber?

Proxima Fusion ist für Kandidatinnen und Kandidaten interessant, die an einer der anspruchsvollsten technologischen Fragen der Energiewende arbeiten wollen: kommerzielle Fusionsenergie. Der Arbeitgeber verbindet wissenschaftliche Tiefe mit industrieller Umsetzung. Wer hier arbeitet, bewegt sich zwischen Plasmaphysik, Magnettechnologie, Simulation, Sicherheitsengineering und dem Aufbau realer Demonstrationsanlagen.

Besonders relevant ist Proxima Fusion für Menschen, die nicht nur Software oder Laborforschung machen wollen, sondern an einem langfristigen Kraftwerksprojekt mitarbeiten möchten. Die aktuellen Rollen reichen von Senior Plasma Physicist und Neutronics Engineer bis hin zu Design Safety, Cryogenics, Recruiting und Public Affairs. Daraus wird sichtbar: Proxima Fusion baut kein einzelnes Forschungsprodukt, sondern eine Organisation rund um Fusionskraftwerke, Infrastruktur, Regulierung und Skalierung.

Auch die wissenschaftliche Arbeitsweise ist ein klarer Faktor. Peer-reviewte Publikationen, Modellierungsworkflows und die Nähe zum Max-Planck-Umfeld prägen den Kontext. Gleichzeitig bringt die Finanzierung durch europäische und internationale Investoren Wachstumsspielraum. Für Talente im Bereich Clean Energy, Deeptech, Kerntechnik und Fusionsenergie ist Proxima Fusion damit ein Arbeitgeber mit hoher technischer Substanz.

Offene Stellen bei Proxima Fusion

35 Positionen sind aktuell auf Startup Insider ausgeschrieben.

  • Design Safety Engineer

  • Senior Plasma Physicist

  • Neutronics Engineer

  • Computational Physicist

  • Magnet Prototyping Engineer

  • Alpha Cryogenics Engineer

Die vollständige Stellenübersicht findest du hier: jobs.startup-insider.com/companies/proxima-fusion

Fazit

Proxima Fusion steht für einen der ambitioniertesten Deeptech-Ansätze aus München: Fusionskraftwerke auf Basis quasi-isodynamischer Stellaratoren, wissenschaftlich eng angebunden und industriell finanziert. Wer einen Job im Bereich Fusionsenergie, Clean Energy oder Deeptech sucht, sollte Proxima Fusion auf dem Radar haben. Alle offenen Rollen gibt es hier: jobs.startup-insider.com/companies/proxima-fusion.