T-CURX ist ein in Würzburg ansässiges Biotechnologie-Unternehmen, das sich aus der Universitätsklinik Würzburg ausgegründet hat. Das Unternehmen entwickelt CAR-T-Zelltherapien gegen Krebserkrankungen mit dem Ziel, diese Behandlungsform kostengünstiger und skalierbarer zu gestalten. Die proprietäre Plattform nutzt nicht-virale, transposon-basierte Gentransfer-Verfahren statt konventioneller viraler Methoden – ein Ansatz, der aus der Laborarbeit von Mitgründer Prof. Michael Hudecek an der Universitätsklinik Würzburg hervorgegangen ist.
Der Kern der Technologie basiert auf der Sleeping-Beauty-Transposon-Technologie zur Herstellung autologer, gentechnisch veränderter T-Zellen. Die modularen CAR-Formate der Plattform ermöglichen flexible Therapieansätze für verschiedene Indikationen. Das nicht-virale Produktionsverfahren soll schnellere, kosteneffizientere Herstellungsprozesse ermöglichen und eröffnet perspektivisch auch die Möglichkeit der dezentralen Produktion am Patientenort.
T-CURX beschäftigt ein wachsendes Management-Team und arbeitet mit Innovationszentren wie dem Innovations- und Gründerzentrum Würzburg zusammen. Das Unternehmen verfolgt eine klinisch validierte Pipeline für hämatologische und solide Tumoren mit hohem medizinischen Bedarf. Das mittelfristige Ziel ist es, transformative personalisierte Immunotherapien weltweit für Patienten zugänglich zu machen, die derzeit aufgrund von Kosten und logistischen Hürden keinen Zugang zu CAR-T-Therapien haben.