Hawk wurde 2018 in München gegründet und entwickelt eine KI-gestützte Plattform zur Erkennung von Finanzkriminalität. Die Software richtet sich an Banken, Zahlungsdienstleister und Fintechs und deckt die Bereiche Transaction Monitoring, Anti-Money-Laundering (AML) und Fraud Detection ab. Mittlerweile verarbeitet die Plattform Milliarden von Transaktionen in mehr als 60 Ländern.
Das Kernprodukt kombiniert Machine Learning mit Explainable AI: Jede Entscheidung der Plattform ist nachvollziehbar und regulatorisch auditierbar – eine Voraussetzung für den Einsatz in regulierten Finanzinstituten. Das System ist auf kontinuierliche Anpassung an neue kriminelle Muster ausgelegt und lässt sich in bestehende Compliance-Prozesse integrieren. Laut Unternehmensangaben reduziert die Plattform False Positives um bis zu 70 Prozent und identifiziert drei- bis fünfmal mehr verdächtige Aktivitäten als herkömmliche regelbasierte Ansätze.
Technisch bewegt sich Hawk an der Schnittstelle von Machine Learning, regulatorischer Compliance und institutioneller Finanzinfrastruktur. Zentrale Anforderungen sind dabei Skalierbarkeit, Auditierbarkeit und die Reduktion manueller Prüfarbeit für Compliance-Teams. Das Unternehmen ist von einem kleinen Münchner Startup zu einem global aufgestellten Team gewachsen.