formorgen entwickelt Materialien aus Pilzmyzel und natürlichen Rohstoffen mit dem Ziel, kreislaufffähige Alternativen zu konventionellen Kunststoffen zu schaffen. Das Unternehmen verbindet dabei Materialwissenschaft, Produktdesign und Kreislaufdenken und arbeitet an der Skalierbarkeit seiner Verfahren, um marktfähige Lösungen zu erreichen.
Die technologische Basis umfasst myzelium-basierte Biomaterialien, die aus schnell nachwachsenden, CO2-bindenden Rohstoffen entstehen. formorgen adressiert damit mehrere Anwendungsbereiche: Das Unternehmen bringt mit Evig eine Urne für Bestatter und andere Interessierte auf den Markt (Marktstart vorgesehen für Ende November 2025), entwickelt Schallabsorber für akustische Anwendungen und arbeitet an Kunstobjekten aus seinen Materialien.
Das in Kiel ansässige junge Startup wird von Förderprogrammen wie dem Future Greentech Incubator unterstützt. Die Arbeit konzentriert sich auf die Verfügbarmachung der Materialien unter wirtschaftlich tragfähigen Bedingungen sowie auf die Reduktion von CO2-Emissionen durch die Nutzung schnell wachsender Rohstoffe.