Aiving entwickelt Wearable-Software für Eiskunstlauf, die durch an Schlittschuhen montierte Sensoren automatisch Sprünge erfasst und Leistungsmetriken analysiert. Das Kernprodukt Jump Tracker benötigt keine Kameras oder manuelle Annotation und misst Flugzeit, Rotationsgeschwindigkeit und Gesamtdrehung in der Luft, während es gleichzeitig Sprungtyp und Rotationszahl identifiziert.
Das System ist für Eiskunstläufer aller Leistungsstufen konzipiert – von ersten Axeln bis zu Triples und Quads. Die Trainingshistorie wird sicher gespeichert, sodass Athleten ihre Metriken über Zeit verfolgen und Veränderungen zwischen Trainingseinheiten nachvollziehen können. Aiving positioniert sich dabei als Werkzeug für Lastmanagement und Erkennung von Ermüdungstrends.
Die Technologie wird nach eigenen Angaben von nationalen Eiskunstlauf-Teams genutzt. Aivings Kompetenz liegt in der Automatisierung von Ereigniserkennung und -klassifizierung sowie in der Biomechanik-Analyse durch tragbare Sensoren – ein spezifisches technisches Problem im Sportbereich, das herkömmliche Trainingsmethoden ergänzt.