Acousia Therapeutics entwickelt seit 2012 in Tübingen kleine Moleküle zur Prävention und Behandlung von sensorineuraler Schwerhörigkeit. Das Unternehmen konzentriert sich auf Kv7.4-Aktivatoren, die auf validierte biologische Pfade in der Cochlea abzielen. Der Leitkandidat ACOU085 wird derzeit in der Phase-2-Studie PROHEAR untersucht, die die Verhinderung von Hörverlust bei Krebspatienten unter Cisplatin-Therapie evaluiert.
Das Unternehmen verfügt über Expertise in Kleinmolekül-Wirkstoffforschung, Ionenkanalpharmakologie und Cochlea-Biologie. Acousia verfolgt dabei sowohl lokale als auch systemische Verabreichungswege. Die technische Entwicklung erstreckt sich über die gesamte Pipeline von der Grundlagenforschung bis zur klinischen Entwicklung, gestützt durch ein Netzwerk von Universitätspartnern, Auftragsforschungsorganisationen und klinischen Zentren.
Das Unternehmen wird von einem kleinen, missionsgetriebenen Team geleitet und arbeitet partnerschaftlich mit verschiedenen Stakeholdern zusammen. Zu den Investoren zählen der Boehringer Ingelheim Venture Fund, Esperante Ventures und die KfW. Strategische Partner wie Axxam unterstützen die Arzneimittelentwicklung.