Altavo entwickelt eine nicht-invasive Technologie zur Sprachwiederherstellung, die auf Radarsensoren und künstlichen neuronalen Netzen basiert. Das Dresdner Medizintech-Unternehmen wandelt Artikulationsbewegungen in Echtzeit in hörbares Lautsprachen-Englisch um und richtet sich damit an stimmlose Patienten, insbesondere solche, die ihre Stimme nach einer Kehlkopfentfernung verloren haben.
Das 2021 gegründete Unternehmen wird von CEO und Mitgründer Rudolf von Bünau sowie CTO Timo Stich geleitet. Das kleine, multidisziplinäre Team verbindet Fachkompetenz aus Physik, Informatik, künstlicher Intelligenz, Hochfrequenztechnik und klinischer Medizin. Altavo arbeitet mit dem Lehrstuhl für Sprachverarbeitung und kognitive Systeme sowie dem Lehrstuhl für Hochfrequenztechnik der Technischen Universität Dresden zusammen und hat dabei von öffentlicher Förderung profitiert.
Das Unternehmen hat zwei Finanzierungsrunden von europäischen Investoren abgeschlossen: eine Series A im Februar 2024 und eine Series A2 im Januar 2026. Diese Investitionen, unter anderem von HTGF, Novalis Biotech und OCCIDENT, unterstützen klinische Studien und die internationale Expansion. Altavo beschleunigt damit die klinische Entwicklung seiner Artificial Voice-Technologie zur breiteren Markteinführung.