Voltiris ist ein Schweizer Unternehmen, das Solarmodule für Gewächshäuser entwickelt. Die Module nutzen spektrale Filterung, um Lichtwellenlängen, die für das Pflanzenwachstum notwendig sind, zu transmittieren, während andere Teile des Sonnenspektrums auf eingebettete Photovoltaik-Zellen geleitet werden. Dadurch können Gewächshausbetreiber Strom aus erneuerbaren Energien erzeugen, ohne die Ernteerträge zu beeinträchtigen.
Das Produktkonzept zielt darauf ab, Gewächshäuser in solarfeld-ähnliche Systeme zu transformieren. Nach Angaben des Unternehmens reduzieren die Module die Spitzentemperaturen in Pflanzenbeständen um bis zu 7 °C und den CO₂-Fußabdruck um bis zu 95 Prozent. Die Module sollen Betreibern gleichzeitig helfen, Energiekosten zu senken und das Gewächshausklima zu verbessern.
Die Technologie adressiert hochmoderne Gewächshausbetriebe, die ihre Energieversorgung elektrifizieren und ihre Emissionen reduzieren wollen. Voltiris positioniert seine Lösung als weltweit erste Solarmodule, die mit Gewächshauskulturen kompatibel sind und sowohl der Energiewende als auch der Dekarbonisierung der intensiven Gemüse- und Blumenproduktion dienen.