Violet entwickelt eine Compliance- und Identitätsinfrastruktur für dezentrale Finanzsysteme (DeFi), die regulatorische Anforderungen mit den Prinzipien der Blockchain vereinbar macht. Das Kernprodukt VioletID stellt Compliance-Credentials aus und verknüpft diese mit Smart-Contract-Zugriffskontrollen – auf Ethereum Mainnet sowie EVM-kompatiblen Chains. Persönliche Nutzerdaten werden dabei verschlüsselt außerhalb der Chain gespeichert; auf der Chain selbst erscheinen lediglich nicht übertragbare Token und Access-Token, anhand derer Smart Contracts die Registrierung und Authentifizierung eines Wallets prüfen können.
Die Infrastruktur deckt gängige regulatorische Anforderungen ab, darunter KYC/KYBC, Sanktionsprüfungen sowie Anti-Geldwäsche-Regeln (AML). Ergänzend unterstützt das System Geo-Blocking und Sybil-Resistenz. Das Ziel ist eine wiederverwendbare Compliance-Schicht, die traditionellen gesetzlichen Anforderungen genügt, ohne Nutzerdaten öffentlich auf der Chain preiszugeben.
Für Entwickler und Protokolle stellt Violet eine Integrationsdokumentation sowie eine Deployment-App bereit, mit denen der Compliance-Workflow in dezentrale Anwendungen eingebunden werden kann. Die Lösung richtet sich an DeFi-Protokolle, die permissioned Interaktionen implementieren müssen, ohne die Privatsphäre ihrer Nutzer zu kompromittieren.