SpiNNcloud entwickelt hirninspirierte, energieeffiziente Hardware und Plattformen für großskalige KI-Inferenz. Das Dresdner Unternehmen basiert auf Forschungen der Technischen Universität Dresden und nutzt die SpiNNaker2-Architektur als Grundlage für seine Infrastruktur. Die Plattform arbeitet mit dynamischer Sparsität und massiv paralleler Chip-Architektur und soll dabei vergleichbare Leistung mit einem Bruchteil des Energieverbrauchs konventioneller GPUs erzielen.
Das Herzstück des Angebots ist der SpiNNaker2-Chip, der ARM-Prozessoren integriert und für sparsitätsbewusste neuronale Netze sowie symbolische KI optimiert ist. Die SpiNNcloud-Plattform läuft auf Infrastrukturen mit Zehntausenden bis Millionen von Kernen. Das Unternehmen hat bereits über 70.000 Mikrochips produziert und konzentriert sich auf eine kommerzielle Skalierung mit Zielgruppen in Rechenzentren, Arzneimittelentwicklung, Smart-City-Infrastruktur und allgemeinen großskaligen KI-Workloads.