planqc wurde 2022 als Spin-off des Max-Planck-Instituts für Quantenoptik gegründet und hat seinen Sitz in Garching. Das Unternehmen entwickelt digitale Quantencomputer auf Basis neutraler Atome, die in optischen Gittern – sogenannten künstlichen Lichtkristallen – als Qubits eingesetzt werden. Der Ansatz zielt auf lange Kohärenzzeiten und hochpräzise Quantenoperationen ab, die als Grundlage für praxisrelevante Quantenvorteile gelten.
planqc verfolgt einen Full-Stack-Ansatz: Das Unternehmen entwickelt sowohl die Quantenhardware als auch die zugehörigen Algorithmen und Software für industrielle Anwendungen. Die Lösungen werden als On-Premise-Systeme, über eine geplante Cloud-Plattform sowie als eng integrierte HPC-Lösungen angeboten. 2024 schloss das Unternehmen eine Series-A-Finanzierungsrunde über 50 Millionen Euro ab.
Das Team vereint Quantenphysik, Hardwareentwicklung und Softwareingenieurwesen unter einem Dach. Die akademischen Wurzeln des Unternehmens spiegeln sich in einem stark forschungsgetriebenen Arbeitsumfeld wider, das gleichzeitig auf konkrete industrielle Anwendungsfälle ausgerichtet ist. Der erklärte Anspruch reicht vom Grundlagenexperiment bis zur einsatzfähigen Quantenlösung – vom Labor in die Praxis.