Logistikbude stellt eine Softwareplattform zur Verfügung, die das Management von Ladungsträgern automatisiert – die Verfolgung von Paletten, Behältern und Regalen über verschiedene Partner hinweg. Das Unternehmen wurde 2021 als Ausgründung des Fraunhofer-Instituts für Materialfluss und Logistik gegründet und bedient derzeit rund 40 Kunden in Europa, darunter Nagel-Group und DACHSER.
Die Plattform zeichnet sich durch Interoperabilität aus: Sie funktioniert mit jeder Art von Ladungsträger und integriert sich in bestehende Systeme. Kernkomponenten sind eine mobile Anwendung für die Erfassung von Laderampen-Ereignissen, ein KI-gestütztes System zum Auslesen von Papierdokumenten sowie Technologien für RFID und IoT-basierte Verfolgung in Echtzeit. Laut Unternehmensangaben erreichen Kunden eine Reduzierung von Schwund um bis zu 40 Prozent und eine Verringerung des administrativen Aufwands um bis zu 80 Prozent.
Das Team aus Dortmund setzt auf Automatisierung und Datenintegration, um manuelle Reconciliation und Verwaltungsarbeit zu minimieren. Die Gründer – vier Personen mit kaufmännischem und technischem Hintergrund – beobachteten während ihrer Zeit am Fraunhofer-Institut jahrelang die Herausforderungen in der Logistik und entwickelten ihre Lösung direkt aus diesen praktischen Erkenntnissen heraus.