Lio, gegründet 2023 und ehemals unter dem Namen askLio bekannt, hat mit einer Series-A-Finanzierung in Höhe von 30 Millionen US-Dollar die Entwicklung eines Multi-Agenten-Systems für den Unternehmenseinkauf vorangetrieben. Die Plattform setzt auf KI-gesteuerte, autonome Agenten, die bestehende Enterprise-Software und ERP-Systeme ergänzen, um Beschaffungsprozesse eigenständig abzuwickeln. Die eingesetzten Agenten übernehmen Aufgaben wie die Anfragen-Triage, den Angebotsvergleich, die Lieferantensuche, Vertragsverhandlungen und das Onboarding von Händlern.
Das Unternehmen spricht mit seinem Produkt „Virtual Procurement Workforce“ große Konzerne an und gibt an, über 150 der weltweit größten Unternehmen als Kunden zu betreuen. Die Adoptionsrate liegt laut Angaben bei 95 Prozent. Für die Kunden werden durch die Automatisierung manuelle Tätigkeiten um 85 Prozent reduziert und eine zusätzliche Kosteneinsparung von 10 Prozent erzielt.
Der Einsatz der Plattform konzentriert sich auf Branchen wie die Fertigungsindustrie, Rückversicherung und industrielle Konglomerate. Die technologische Basis bilden Multi-Agenten-Systeme und die Integration in bestehende Unternehmenssoftware.





