Klim wurde 2020 in Berlin gegründet und betreibt eine digitale Plattform, die regenerative Landwirtschaft als Klimaschutzmaßnahme skaliert. Das Unternehmen verbindet Landwirte mit Unternehmen und unterstützt beide Seiten beim Übergang zu nachhaltigeren Praktiken entlang landwirtschaftlicher Lieferketten.
Die Plattform richtet sich an Landwirte, die regenerative Anbaumethoden einführen und dokumentieren möchten – mit dem Ziel, Bodengesundheit zu verbessern, Biodiversität zu fördern und Kohlenstoff zu binden. Mehr als 4.000 Landwirte nutzen die Plattform auf rund 900.000 Hektar, was mehr als 5 % der deutschen Landwirtschaftsfläche entspricht. Klim bietet diesen Nutzern neben den digitalen Dokumentationswerkzeugen auch finanzielle Anreize und agronomische Beratung, um den wirtschaftlichen Übergang zu erleichtern. Darüber hinaus betreibt Klim eigene Prozesse zur Verifizierung und Ausstellung von CO₂-Zertifikaten auf Basis dokumentierter Anbaudaten.
Auf der Unternehmensseite ermöglicht Klim Firmen die Dekarbonisierung ihrer Lieferketten, die Erreichung von Scope-3-Zielen sowie den Zugang zu verifizierten regionalen CO₂-Zertifikaten. Zu den Unternehmenskunden zählen Nestlé, Kaufland und ARYZTA. Das Unternehmen hat bislang eine Series-A-Finanzierungsrunde über 22 Millionen US-Dollar abgeschlossen.
Klim ist vorrangig in Deutschland aktiv, arbeitet jedoch mit Unternehmen zusammen, die globale Lieferketten betreiben. Die technischen Schwerpunkte des Unternehmens umfassen Plattformentwicklung, landwirtschaftliche Daten- und Dokumentationswerkzeuge, CO₂-Bilanzierung sowie Lösungen zur Lieferketten-Dekarbonisierung.