HopfON, ein in München ansässiges Unternehmen, verwandelt Hopfenernte-Reststoffe in Kreislaufbaustoffe um. Die mechanisch aufbereiteten Hopfenfasern werden zu Akustikpaneelen, Wärmedämmung und Bauplattensystemen verarbeitet, die in der Bauindustrie Verwendung finden. Das Unternehmen hat sich später unter dem Namen onmatter neu positioniert, während es seine Kernausrichtung auf die Umwandlung landwirtschaftlicher Abfallstoffe in nachhaltige Konstruktionslösungen beibehielt.
Das Geschäftsmodell beruht auf der Erschließung von Reststoffen aus der Bierproduktion, die normalerweise ungenutzt bleiben. Durch die Nutzung dieser regionalen, erneuerbaren Eingangsstoffe reduziert das Unternehmen gleichzeitig Ressourcenverschwendung in der Bauindustrie und in der Brauindustrie. Die entwickelten Materialien sind auf Kreislauffähigkeit ausgelegt und lassen sich am Ende ihres Lebenszyklus ohne künstliche Zusatzstoffe in ihre Komponenten zerlegen.
Die technische Grundlage der Arbeiten wurzelt in akademischen und Prototypenentwicklungen an der Technischen Universität München. Das Unternehmen konzentriert sich auf die mechanische Fasertrennung und Materialverarbeitung, um hochleistungsfähige Akustik- und Wärmeisolationsprodukte herzustellen, die baulichen Anforderungen genügen.