Deepdock ist ein Forschungsprojekt, das sich auf die Entwicklung autonomer See- und Unterwassersysteme konzentriert. Der Schwerpunkt liegt auf Oberflächenautonomie, Unterwasserautonomie, koordiniertem Schwarmverhalten mehrerer Fahrzeuge sowie Echtzeit-Objekterkennung auf See. Das Projekt integriert Sensorfusion, künstliche Intelligenz und robotische Systeme, um NATO-konforme Operationen im maritimen Bereich zu unterstützen.
Ein wesentliches Element von Deepdock ist die Entwicklung einer selbstaktualisierenden Geheimdienstschicht für Schiffe. Diese ermöglicht Echtzeit-Klassifizierung und kontinuierliche Reklassifizierung von Erkennungen mit Geo-Tagging, Datenspeicherung und Querverweis mit AIS- oder Referenzdaten. Damit wird eine zuverlässige maritime Intelligenz geschaffen, die in umstrittenen Gewässern operativ eingesetzt werden kann.
Das Projekt entwickelt koordinierte autonome Schwärme für flexible Einsatzmöglichkeiten – von Überwachung bis zur Verteidigung in komplexen Operationsräumen. Ein weiterer Entwicklungsschwerpunkt liegt auf der Unterstützung und Validierung hochpräziser Waffensysteme, insbesondere lasergestützter Lösungen. Durch die Verlagerung von Operationen auf unbemannte autonome Systeme wird das Risiko für menschliche Bediener reduziert, insbesondere in risikoreichen Einsatzgebieten.