CellX Biosolutions entwickelt biologische Lösungen zur Zerstörung von PFAS und anderen persistenten Chemikalien. Das Unternehmen nutzt Mikrofluidik und Robotik, um Bakterien zu identifizieren, zu isolieren und zu optimieren, die diese sogenannten "Ewigkeitschemikalien" abbauen können. Das Verfahren beginnt mit der Entnahme von Umweltproben aus verschiedenen Gewässern – von Seen und Flüssen bis zu Ozeanen und Kläranlagen – um natürlich vorkommende Bakteriendegradationsorganismen zu erfassen.
Das Unternehmen hat ein proprietäres Biotechnologieverfahren entwickelt, mit dem die isolierten und optimierten Bakterienstämme in kommerzielle Produkte formuliert werden. Der Prozess verbindet die Feldentnahme mit Laboroptimierung: Erfasste Degrader werden zur Hochskalierung ins Labor zurückgebracht, die vielversprechendsten Kandidaten werden ausgewählt und optimiert, bevor sie in Produktform gelangen. Dieses Vorgehen ermöglicht es, Bakterienarten zu nutzen, die spezifische Schadstoffe gezielt abbauen können.
Das aus der ETH Zürich hervorgegangene Unternehmen positioniert seinen Ansatz als nachhaltige und kostengünstige Alternative zu konventionellen Entsorgungsmethoden für Chemikalienverunreinigungen. Die Anwendungsbereiche reichen von der Gewässersanierung über Kläranlagen bis zur Meeresverschmutzung.






