Atriva Therapeutics entwickelt Antiviren-Therapeutika mit einem neuartigen Ansatz: Statt das Virus selbst anzugreifen, zielt das Unternehmen auf Wirtszellproteine ab, um virale Atemwegsinfektionen wie COVID-19 und Influenza zu behandeln. Das Flaggschiff-Produkt zapnometinib (ATR-002) befindet sich in der klinischen Entwicklung und hat Proof-of-Concept-Ergebnisse aus der Phase-2a-Studie RESPIRE bei COVID-19-Patienten gezeigt.
Das Unternehmen ist in Deutschland ansässig und verfügt über mehrere Standorte, darunter die Zentrale sowie weitere Einrichtungen in Tübingen und Frankfurt am Main. Diese geografische Verteilung positioniert Atriva Therapeutics innerhalb des Münchener Life-Sciences-Ökosystems und ermöglicht Zusammenarbeit mit etablierten Forschungs- und Industriepartnern in der Region.
Der wirtszellgerichtete Ansatz des Unternehmens konzentriert sich auf die Modulation der Immunantwort auf RNA-Viren und unterscheidet sich damit von herkömmlichen antiviralen Strategien. Durch die öffentliche Kommunikation von Entwicklungsfortschritten demonstriert Atriva Therapeutics Transparenz in der Produktentwicklung.